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[Hefte 1-6] 6. Heft: Guckkästner [zweite Lieferung]

Full text: [Hefte 1-6]

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bierdes und Perihkles einfallen lassen, de� ihr noch
einst die Ehre zu Theil werden wird, einen �chten
baierschen K�nichsohn zu kneten? Wenn damals der
delftsche Orakel dieses einen Aachener jeprofetet h�tte,
der Aathener h�tte die Madam Pipia einen Katzen-
kopp jejeben, dct sie sich mit sammst ihren Dreifu�
um und dumm jedreht h�tte, un ihr dabei jesagt:
mach' mir kecne Wipkens vor, Delphine! � Rrrr!
ein anderes Bild! Hier pr�sentirt sich Ihnen eine
projectirte Eisenbahn.
Erster Junge. Wie so? Det is ja flaches
Land! Da seh' ick keen Eisen un keene Bahn.
Guckk�stner. Nu eben, der K�nstler hat blos
das Project aufgefa�t, und dieses mit einer Meister-
schaft ausgef�hrt. Im Vorderjrunde steht ein Wa-
gen un wart't auf Dampf, im Hinterjrunde bemer-
ken Sie ein p^ar Akstionarsch, die bedenklich dhun,
weil'tnich so schnell jeht, wie se jloobten.
Dritter Junge. Sagen Se mal, wo soll'n
die Eisenbahn hinjehen?
Guckk�stner. Von Petersburch nach London,
eine Bahn mit Hindernissen.
� Rrrr, ein an-
deres Bild! � Hier jenie�en Sie ein bibelsches
Bild: Susanna in Bade. Dieser von verschiede-
nen K�nstlern behandelte Iejenstand is hur auf
neue Weise als wie sonst aufiefa�t un behandelt.
Statt von zwei alten Juden wird die Sch�ne von
        
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