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[Hefte 1-6] 1. Heft: Eckensteher

Full text: [Hefte 1-6]

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schen jede, so nimmt er die janzeKeile uf sich. Nu will
ickIhnen wat imVertrauen sagen, Herr Kultater, ick
werde Ihnen die sieben un en halben Silberjroschen je-
den
�
nich etwa, als ob Sie die Keule uf sich neh-
men sollten, ne � damit Sie den Menschen die
Keile davor zukommen lassen k�nnen.
Auskultator. Schon gut! schon gut! (er
schreibt) Inkulpat gesteht ein, dem pp. die Nase
blutig geschlagen zu haben . . .
Eckensteher (schnell einfallend). Na, sehn Se
woll,Herr Kultater! Des sag' ich ja: een Kulpat
is es jewesen; (unwillig) un nu wollen Se mir hier
keilen!
Brihke vor dem Polizei -Commillarius.
Commissarius. Komm mal naher, du betrun-
kener Kerle! Duhast also schon wieder stehlen wollen,
he? Wie bist Du zu diesem Parapl�ie gekommen?
Brihke. Stehlen wollen? Ne> Herr Kumzar-
jus, da dhun Se mir unrecht. Ick bin zwarscht nur
en simpler Mann, aber da dhun Se mir doch unrecht.
Sehn Se, Herr Kumzarjus, es war in de Mohren-
stra�e, da jeh ich. Auf einmal fall ick rinbei Heim-
burjern in'n Laden un fordre mich nach meiner jew�hn-
lichen Artvor einen Sechser, denn mehr drink ich nie.
Iut!Wie ich den runter habe, so willick eben raus
jehen aus den Laden, so f�llt mich ein, de� ich noch
einen drinken kinnte.
�
Des dhu ich. Nu dauert's
        
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