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[Hefte 1-6] 6. Heft: Zirngibler und Guckkästner [erste Lieferung]

Full text: [Hefte 1-6]

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jeworden; der K�mmel dochte nischt; jieb mir mal
von die neue Sorte, (ertrinkt).
Erster Junge. Na, erkl�ren Sie uns doch !
Guckk�stner. Ich bin eben dabei. Dieses
hier is der Sankt Iorthard! das h�chste Gebirje
in der Schweiz, welches Land seinen Namen von
den ber�hmten Schweizerk�sen jekricht hat. Auf
den einen Felsen bemerken Sie gef�lligst einen Iem?
senj�ger, der nach einer Iemse schie�t un ihr nich
trifft.
Zweiter Junge. Herrjees! lieber Mann,
Sie turkeln ja hin uud her, un der Kukasten ooch.
Guckk�stner. Ja, des is von den Schu�!
Zweiter Junge. Ach so! Aber den Schu�
scheinen Sie janz alleine gekriecht zu haben, denn
die Iemse steht noch immer uf det Iebirje. �
Djeser Witz is von mir, lieber Mann!
Gu ck k � st n e r. Naseweiser Junge, wie kannst
Du Dir unterstehen, schon Witze zu machen? Wat
jetzt vor'ne Zeit is, det is unerh�rt; zu meiner
Zeit durfte sich keen Mensch �ber det ushalten, wat
er sah' un wat man ihm zeichte. Junge, Du loofst
in Dein Unjl�ck, wenn De Witze machst! Man
mu� blos ein ruhiger Zuschauer sind.
Zweiter Junge. Na, na, so jefahrlich
wird et nich sind! Haben Sie doch ooch Witzejemacht!
        
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