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[Hefte 1-6] 6. Heft: Zirngibler und Guckkästner [erste Lieferung]

Full text: [Hefte 1-6]

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Sch�del, damit er jem'e�bar wird. Nachdem dieses
geschehen is, setzt er sich auf seinen Iro�vaterstuhl
un la�t sich von die h�chsten Personen feine Veene
k�ssen.
Erster Junge. Pfui!
Guckkastner. M�chten Sie keine hohe Per-
son sind, und ihm die Bcene k�ffen?
Erster Junge. Ja, 'ne hohe Person micht'
ick woll sind, aber die Beene k�ffen, pfui!
Zweiter Junge. Sie h�tten ihm lieber
sollen det Prowanser Oel und den Essig uf de
Beene jle�en, deyn waren se inmarjinirt jewesen.
Gu ckk a st n e r. Rrr!ein anderes Bild!Hier,
meine Herrschaften, erblicken Sie die Ermordung
der Sohne Edewartens von Richard und Hildebrand
den Dritten.
Zweiter Junge. Na, aber, ick seh' ja
keene Ermordung! Die Iungens schlafen ja wie de
K�rassiere !
Guckkastner. Dummer Junge, die Er-
mordung is noch im Hinterjrunde. Auf jeden Jun-
gen kommt ein M�rder, un des is hinreichend.
Der Eine von die sch�ndliche Menschen jreift eben
in das Bettzeug un sieht nach, ob das Inlett von
Seide oder Leinwand is. Der Andere steht hinten,
un ks sehr b�se, da� Der z�gert, un sagt zu ihm:
Na nu, Iottlieb, nu spute Dir und steche z�.
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