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[Hefte 1-6] 6. Heft: Zirngibler und Guckkästner [erste Lieferung]

Full text: [Hefte 1-6]

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das jetzt Dir auch ein Schmutz an!
--
Rrr! ein
anderes Bild!
�
Sie werden sehen, das dies ein
doppeltes Bild is, denn in die Mitte is ein Strich.
Auf die eine Seite sehen Sie den Studenten
Sand, wie er keine Collejen mehr h�rt, und sich
einen Dolch kooft. Er nimmt Abschied von die
Natur, weil ihm die Menschheit nich versteht.
�
Auf die andere Seite sehen Sie ihm, wie er den
Hohebug ermordet. Seine Frau Gemahlin kommt
dazu, und erhebt von hinten ein f�rchterliches Ie-
schrei; Sand riecht kunte, und will entfliehen, die
Iandarmerie packt ihm aber.
Erster Junge. Det is schade!
Guckk�stner. Dummer Junge, mach' nich
sonne naseweise Bemerkungen ;nimm Dir in Acht,
det se Dir nich inspunnen !
�
Rrr ! ein anderes
Bild!
� Sie werden wieder bemerken, da� dieses
ein doppeltes Bild is, denn es hat in die Mitte
einen Strich. Sie sehen hier einen Kerker; die
Mauern sind zehn Ellen dick, un die Th�re is zu,
damit Keiner nich raus kann. Sand sitzt in die
eine Ecke und is sehr niederjeschlagen, weil er am
andern Dage hinjerichtet werden soll, was ihm sehr
st�rend is. Er tr�stet sich ebend mit seiner Guirtare
un singt das Lied: So leben wir, so leben wir,
so leben wir alle Dage!
�
Auf die andere Seite
sehen Sie Sandten auf den Rabenstein. Er kniet
        
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