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[Hefte 1-6] 6. Heft: Zirngibler und Guckkästner [erste Lieferung]

Full text: [Hefte 1-6]

4�Wer sagte DaS? Ich glaube gar, ich bin'S
allein?"
Gedruckt in diesem Jahre. � Kennt
ihr Treuenbrietzner und ihr andern Europaer die-
ses gewichtige, spekulative, ewige Wort? Wem
h�tte je ein so �bergro�er Gedanke durch den Kopf
fahren k�nnen, wem anders, als ihm? Inwelchem
Sterblichen w�re eine solche unendliche Idee auf-
geblitzt, w�re nicht der sterbliche Zirngibl geboren!!
Und hat er auch nicht selbst jene vier zeitzertr�m-
mernden Worte erfinden k�nnen, so waren eS sicher
seine Vorfahren, und er mu� den Lorbeer um die
verdienstvolle Stirn tragen, der seinen gro�en Ah-
nen vorenthalten wurde. Z�rne nicht Jirngibl mit
der Vorwelt, da� sie keinen Brennglas hatte, der
so schnell dem Verdienste seine Kronen austheilte,
bemitleide sie lieber wie die zuk�nftigen Jahrhunderte,
welche gleichfalls diesen Mangel erdulden m�ssen.
Nun zu Dir Deutschland i Hast Du schon
ein Werk von einem halben Bogen gesehen, das
den Titel f�hrte: �F�nf sehr sch�ne neue Lieder
�
gedruckt in diesem Jahre"? Das ist Zimgibls
Verlag, das sind jene Werke, durch welche er die
gebildeten K�chinnen, H�kerinnen, Hausknechte und
Stiefelputzer Deutschlands, fiir ein Paar Dreier
mit der poetischen Literatur ihres Jahrhunderts be-
kannt macht. Scheu�lich sind die Werke ausge-
        
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