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[Hefte 1-6] 5. Heft: Berliner Fuhrleute

Full text: [Hefte 1-6]

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schreit er, un springt vor Freide wie'n Bock,. �Junge,
hier haste noch enZweejroschenstick!" Un mit diesm
Worten jibt er mir ems un verschwinde, un rennt ruf.
Fritze. Is er schonst wieder runter?
Jochen. Ne, der wird ooch woll vor't Erschte
noch oben bleiben; ick jlobe, der Mann mit de Brille
wird ihm 'ne Bulljon-Suppe aus seine Knochen
schlagen, un ihm dann zu Mittach einladen. Seh'
mal, det is jewi� 'ne heimliche Liebschaft, un . . .
Fritze. Ach, la� et sind, wat et will! Iibmir
man de Helfte von det Ield ab, horste!
Jochen. I,Dubist wollnich recht bei Tr�ste !
Det Hab' ick alleene durch 'ne Liebschaft verdient.
De Liebschaften jeh�ren nich zum Sand!
Fritze. Du hast det in unser Iesch�ft verdient,
un wenn ick zuf�llich hier jesessen h�tte, h�lt' ick
Dir ooch m�ssen Dein Dheel abjeben.
Jochen. Ne, det h�ttste jewi� nich jedhan!
Ienuch, ick behalte det vor mir!
Fritze (packe ihn). Bengel, verdammter! willste
mir meinen Dheel jeben, oder nich? Ick schlaje
Dir dodt l
Jochen. Ne, det la� man sind. Ick habeja man nur jespa�t. Hier haste Deinen Dheel. Nu
woll'n wir aber en biSken Pause machen, un den
Wagen hier stehen lassen, un da driben in de
DistelUr- Anstalt srihsticken.
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