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[Hefte 1-6] 5. Heft: Berliner Fuhrleute

Full text: [Hefte 1-6]

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jute Nase, sag' ick. �Hier haste en Vierjroschenstick,jib mir den Brief," sacht er. Ick la� also det
Vierjroschenstick in de Tasche verschwinden, un kitzle
den Brief auS den Sand raus. Hier is er! sag'
ick. Daruf macht nu der Mann den Brief uf,
un lest ihm, un wird kupperroth, un flucht 'nejanze Menge Schwerenothen , un wie er damit fer-
tich is, so sacht er zu mir:�Hier haste noch en Vier-jroschenstick, Junge, aber dhu mir ooch en Iefallen."
Ick laffe det Ield also wieder verschwinden un saje,
war woll'n Sien? �Ich wieder riber," sacht er,
,,un sage zu den Herrn, der Dir den Brief jejeben
hat, de Madam h�tt'n Dir selbst abjenommen, un
h�tte sich unjeheier jefreit, er mochte man gleich riber
kommen; ihr Mann w�re nich zu Hause!" Iut,
sag ick, un jeh' mit meinen Sand wieder ab. Ick
sehe mir iberall uf de Stra�e um, un sehe aber
keenen. Mit eenmal pst! mir wieder wat, steht
der mit den jestreeften Vatermord da hinter de Haus-
diere. Ick mache also en unjeheier verjnichtet Ic-
sichte, un jehe zu ihn hin. �Na?" stacht er mir.
Ja, sag' ick, wenn Se noch em Zweejroschenstick
spucken, denn wer' ick Ihnen wat sajen, wat Ihnen
freien soll. �Hier haste eens, jeschwind, jeschwind !"
Na, man sachte, denk' ick, Deine Heile wirste frih
jenuch kriejen, un saje zu ihm det, wat mir der
Mann obm mit de Brille jesacht hat. �Wal?"
        
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