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[Hefte 1-6] 5. Heft: Berliner Fuhrleute

Full text: [Hefte 1-6]

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II
R. H�r' mal, eejemlich is doch unser Iesch�ft
ochsig langweilig!
B. Nc, vor mir nich !Det kommt Aliens druf
an, ob man ein jescheidter Mensch is, oder ob man
sich mit einen Schasskopp zu schmeicheln hat.
R. Na aber sage mir, wie is det m�glich, det
man sich de Langeweile dabei verdreiben kann, wenn
man den janzcn Dag �ber entweder still sitzen mu�
oder rumfahren?
B. Det wee� ick recht jut zu machen! Eeh'
mal, ick mache �berall, wo ick vorbeikomme, meine
Bemerkungen. Komm' ick durch de Konigsstra�e,
so wundre ick mir, det da am meisten Iedr�nge
is, un det et in de Kaiserstra�e leer is, freut
mir sehr. Mu� ick durch de neue Friedrichsstra�e
fahren, so denk' ich: wir hoffen un hoffen, un wenn
ick durch die Aujuststra�e fahre, so wundere ick mir,
wo die vielen Kinder herkommen. Bin ick uf de
Schlo�-Freiheit, so denk' ick mir, die beeden W�rter
passen nich recht zusammen, un bei 't Museum
les' ick die Inschrift, wo 'ne Constitution drinn is,
bei die et hinten aber noch nich janz richtig is, un
sage zu mir: Iott, wat sind doch die Ielehrten
vor Ochsen, det se ihre Nasen noch immer in die
dodten Sprachen stechen.' Komm' ick bei 't Zeug-
        
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