Path:
[Hefte 1-6] 5. Heft: Berliner Fuhrleute

Full text: [Hefte 1-6]

22
Breet. Fort-fchrei- tett! Denn wie wir
noch bei Henochs dienten un nich mehr als 60
Droschken waren, det sind noch kaum 20 Jahre her,
un ansetzt sind wir jejen dausend Firackers.
Sterke. Det is janz nat�rlich, weil viel
jejen unsere Langsamkeit jeschrieben wurde un je-
svrochen. Endlich mu�te doch am Ende de Pollezei
h�ren un Conkerrenz machen.
Breet. Also n�tzt det Rasenniren doch wal?
Sterke. Det versteht sich am Rande. Wenn
nich rasennirt w�rde, so bliebe AllenS beim Alttn.
Denn die Minister, die denken nich dran, wat zu
andern, wenn et det Volk nich verlangt. Aber so
wie det Volk will, so m�ssen se; da wascht ihnen
keen Rejen ab.
Breet. So?
Sterke. Ja woll! Un seh' mal, wat sich
Aliens seit dunnemals ver�ndert hat. Wir haben
en neuen K�nig, wir haben Eisenbahnen, et sind
mehr Fromme jeworden, Zeitungen sind verboten
worden, wir haben 'ne Constution, un der rothe
Adlerorden vierter Klaffe jehr noch so jut wie fr�her.
Breet. Du, is'n det wahr, der wir 'ne Con-
stution haben?
Sterke. Obi Stark haben wir eenel Ick
habe selbst mal so 'nen Landstander von unter de
Lindm nach de Constution jefahren. Der Mann
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.