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[Hefte 1-6] 5. Heft: Berliner Fuhrleute

Full text: [Hefte 1-6]

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Kruke stacht). Ick bin en Zahnarzt, wenn ick
de Zehne so jeschickt rausziehe. Det nennt man
�berjens nich bedriejen, det nennt man: fein spielen.
Morchel (giebt ihm eine merkw�rdige Maulschelle).
Kruke. Wat willsten damit sagen?
Morchel. Det nennt man keine Maulschelle,
det nennt man streicheln.
Kruke (schl�gt den Morchel mit der Fauj! unter die
Nase, da� diese blutet). Det nennt man einen jelinden Na-
senst�ber.
Morchel (rei�t ihm in der Wutb eine Hand vollHaare
aus dem Kopf). Und dieses nennt man k�mmen!
Kruke (wirft ihn mit beiden H�nden aus dem Wagen
auf die Erde). Un dieses nennt man Adjel
(Pause.)
Schwab b. Na, wozu sind'n nu die Witze?
Sowat h�lt man uf, un st�rt det Spiel. (ZuMorchel)
Komm wieder ruf, Bruder.'
Morchel (liegt Nl)ck unten und st�hnt). Ach, 2!
Kruke (sieht hinunter). Na den scheint die Er-
sch�tterung anjejriffen zu haben.
Morchel (mit gebrochener Stimme). Fch
�
ich
kann keenen
� Aten holen
�
ick sterbe.
Kruke. Na denn w�nsch' ick Dir verjn�chtet
Fejefeuer! Ick wer Dir'n Monement uft Irab
setzen!
�
Un in de Dodtenliste soll kommen: Mor-
chel, Fuhrjeselle, 27 Jahr, Hinf�lligkeit.
2
        
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