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[Hefte 1-6] 4. Heft: Köchinnen

Full text: [Hefte 1-6]

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hatte, stie�, vom Markte kommend, mit ihrem Korbe
an einen �u�erst kleinen Herrn. �Na!" rief dieser
entr�stet, indem er sich die Sto�ende ansah, �was
ist denn das f�r Dummheit? Ach so! Sie sehen wohl
Alles nur halb?"
�Imanchmal noch weniger!" antwortete die
Gefragte, �Sie zum Exempel seh' ick gar
nich!"
Unterschied.
Ein junges B�rschchen, das als Gast in einer
schlechten Kneipe Berlin's sich befand, neckte die Ko-
chin unaufh�rlich, die eben die Stube ausfegte.
�H�ren Se," sagte sie endlich im gerechten Zorne,
�Sie sind hier einjekehrt, ich kehr' aber hier aus!"
Mit diesen Worten warf sie ihn zur Th�r hinaus.
Was nun?
Ein junges M�dchen, wie viele in Berlin, von
unersitllicher Lesesucht befallen, hatte die �ble Ge-
wohnheit, des Abends imBette noch zu lesen, aber
�
dabei immer einzuschlafen. Die Mutter, sich in den
Willen der gebildeten Tochter f�gend, hatte der
neuen K�chin den Befehl gegeben, an jedem Abende
bei der Mamsell nachzusehen, und das Licht zu l�schen.
Eines Nachts, als Madame im tiefsten Schlafe
liegt, wird sie von der schreienden K�chin geweckt:
�Madam, Madam! wat soll ich nu machen?"
��MeinGott, was ist denn?""
�De Mamsell ..."
��Nun,um Gotteswillen! sie ist doch nicht zu
Schaden gekommen?"
"
        
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