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[Hefte 1-6] 3. Heft: Berliner Holzhauer und Beschreibung des Stralower Fischzuges

Full text: [Hefte 1-6]

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is? so Hirt: Diejenigte von Euch, die das gr��te
St�ck von dieser Pr�tzel rei�t, soll die Meinigte
werden. Hier fa� Du an, D�rthe, und hier Sie,
Mamsell Rieke, und jetzt: eins, zwei und
�
drei!
Es war geschehen.
Mamsell Rieke hatte den gr��ten Theil gezogen,
und D�rthe stand da, betr�bt und niedergeschlagen,
das kleine St�ckchen Kuchen in der Hand, das eine
Thr�ne aus ihrem schwarzen Auge benetzte. �O
Ludewig!" lispelte sie, �Hab' ich des um Dir ver-
dient?" und noch eine Thrane entrollte ihrem Auge.
Da tritt heiter und anspruchslos ein B�ckergefelle
aus den Reihen, dr�ckt die Tochter des Feuerheer-
des st�rmisch an sein Herz und spricht: �Mamsell!
auch in meinen Busen wohnt eine warme und fri-
sche Liebe � nehmen Sie mir!" D�rthe sieht ihn
flehend stehen, ihr feuriger Sinn durchstiegt noch
einmal die Begebnisse des heutigen Tages, noch ein-
mal besieht sie die dividirte Br�hel, dr�ckt sie an
ihr Herz, steckt sie
�
in den Mund und i�t sie
auf. Dann nimmt sie den Arm des Brodtgebenden,
und verliert sich mit ihm unter die Menge. Auch
wir wollen uns jetzt durch die dichten Massen arbei-
ten, um ein seltenes Schauspiel, n�mlich: Freude
aus dem Kirchhofe zu sehen.
Es ist zwar nichts Seltenes, da� in dem Her-
        
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