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[Hefte 1-6] 3. Heft: Berliner Holzhauer und Beschreibung des Stralower Fischzuges

Full text: [Hefte 1-6]

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lergr'��ten Reiter von Pfefferkuchen, ein Liberaler
eine Schachtel Soldaten, ein Aristokrat eine Schuh-
b�rste und ein konstitutioneller ein Spiel Karten
gewonnen hat � hier willauch er mit seiner Be-
gleiterin den Becher ergreifen, und der hohen Gl�cks-
g�ttin �berlassen, ob sie ihn vielleicht den h�chsten
Preis, jene mit silbernen Troddeln umwundene
Pfeife, oder nur eine unbedeutendere Pie^e gewin-
nen la�t. Aber der Mensch denkt, Gott lenkt.
Hier, wo er gem�thlich den Becher ergreift, hier in
den noch nicht umgest�rzten W�rfeln lag das ganze
Schicksal seines Lebens, Freude und Kummer, Schmerz
und Lust. Wie das duftende, in lieblichen Farben-
schmelz getauchte Veilchen anspruchslos im gr�nen
Moose versteckt, mit kosenden Zephyren spielt, und
nicht ahnt, da� es im n�chsten Augenblicke der rei-
zenden Schwester, einem anmuthigen M�dchen, am
Busen prangen wird, so ahnte auch unser Barbier
nicht, da� der n�chste Augenblick der entscheidendste
seines Lebens sein w�rde. Er setzt seine Sechsdreier
�
er wirft
�
und eilf Augen sind es, die er ge-
worfen. �Else!" ruft die budenbesitzende Priesterin
Fortuna's, �Elfe jewinnt eine jro�e Pr�tzel!"
�Ludwig!" ruft eine weibliche Stimme hinter
unserm Helden. Erschrocken dreht er sich um, und
Dirthe, seine zum Fischzuge vorangeeilte D�rthe ist es,
die mit zusammengeballter Faust auf ihnzueilt. �Lud-
        
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