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[Hefte 1-6] 3. Heft: Berliner Holzhauer und Beschreibung des Stralower Fischzuges

Full text: [Hefte 1-6]

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Aber die Disharmonie hat sich nicht blos �ber
die Wellen verbreitet; auch zwischen die friedlichen
Staubwolken des Landes ist sie eingekehrt, denn die
Zeit der Pr�gel ist gekommen! Wo w�re f�r
den Sohn der Pfrieme ein Vergn�gen zu finden,
wenn er sich nicht pr�geln k�nnte; wie konnte die
Freude in das Herz eines Grobschmied's einkehren,
wenn er seine F�uste nicht in die Wangen seiner
Collegen abdr�cken k�nnte; und wie k�nnte ein Korb-
macher gl�cklich sein, dem Natur und Kunst eine
Beule vor dem Kopse versagt h�tte? � Seht, wie
sich dort zwei Hausknechte mit z�rtlicher Wuth um-
schlungen kalten, und alle erdenkliche M�he geben,
sich gegenseitig ein Paar Real-Injurien beizubringen.
In den Haaren liegen sich Beide,
Und weinen vor Schmerz und vor Freude!
Da tritt endlich die gute Polizei dazwischen; der
rothe Kragen und der klappernde S�bel sprechen deut-
lich die Worte: �Friede sei unter Euch!" und beide
K�mpfer verstehen sich, sehen sich noch einmal fra-
gend an, greifen sich noch einmal unter den Arm
und
�
trinken zusammen einen Anis.
Doch wir r�cken in Stralow ein. Rechts und
links sind die Gasth�user mit Menschen bes�et.
Mitten hier in dem Gew�hle
Stehen B�nke, Tisch' und St�hle,
Kannen, Tassen sieht man blinken,
        
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