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Nante als Fremdenführer

Full text: Nante als Fremdenführer oder ganz Berlin für 7 einhalb Sgr! / Glaßbrenner, Adolf

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Nante. Na, denn lassen Se man, denn wer
ick mir selbst respecktiren un ufn hintern setzen. So!
Nanu, Kutscher, fahre mal erscht nach des Schau-
spielhaus un denn nach des Brandenburger Dhor,
aber in eene Tour, zwanzig Minuten.
Madam Latte (indem sie fahren). Ach, des jeht
sehr sch�n! Wenn ich dadajejen an unsre Fahrt von
Neustadt her denke, wo die Sitze so hin un her-
bammelten, de� mein Mann immer uf uns fiel mit
seinen Sitz, un wo es unten so stukkerte, de� man
immer 'ne Meile in de H�he flog, un der Spekta-
kel hinter uns von die unn�tzen Fenstern, die mein
Mann zur Einholung mitjebracht hat, un nu dada-
jcjen diese Droschke, da is man wie in'n Himmel jejen!
Gottlieb Latte. Na so janz wie in'n Him-
mel is mir nich! Du nat�rlich, Du sitzt ziemlich
breit un jenierft Dir jar nich, un Vetter Nante
scheint ooch janz jut zu sitzen, aber mir quetscht
Ihr hier in de Mitte zusammen, det ick kaum noch
japsen kann.
Koback. Ick wee� jar mch, wat Sie klagen,
Sie horndrechselndes Mitglied von's Schistmillje! Ick
sitze hier janz bequem!
Gottlieb Latte (aufstehend). Ih�ren Se mal,
dajejen Hab' ick ja noch jar nicht, de� Sie bequem
sitzen! Aber ick sitze nich bequem, uu ich kann es
        
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