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Nante als Fremdenführer

Full text: Nante als Fremdenführer oder ganz Berlin für 7 einhalb Sgr! / Glaßbrenner, Adolf

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Eckensteher, Namens Atlas, der den Himmel zu dra-
gen hatte: des is eins der merkw�rdigsten Ieb�ude
von Berlin, n�mlich Eulner's Iesundbrunnen. Ver-
ehrter Vetter lmd meine Damen, treten Sie n�her:
Sie m�ssen mal von die mineralische Quelle kosten;
die Wirkung auf den menschlichen K�rper is au�er-
ordentlich. Wenn man viel davon drinkt, wird man
besoffen. (Sie treten in die Dcstillationsanstalt).
Laura. Is es m�glich! Ach, des is ja Lekher?
Mad. Piperlink. Schnaps is et! (zu Nante)
In wie weit is denn des eine moralische Quelle?
Nante. Det will ick Ihnen jleich sagen. Se-
hen Se mal, nu werde ick, un Koback und Vetter
Latte Einen drinken, worunter ich jedes Mal Zwei
verstehe. Sobald wir nu jedrunken haben, bezah-
len Sie, dieses is wohlth�tig, und von unsrer
Seite bef�rdert es Dankbarkeit, und darum is des
eine moralische Quelle.
Mad. Piperlink (bezahlend). Sie sind �u�erst
spa�haft.
Laura, (leise, mit z�rtlichen Augen) Sagen Sie, lie-
ber Nante: bef�rdert die Quelle auch Liebe?
Nante. Liebe weniger, aber Hiebe desto mehr.
�
lSie gehen weiter) Hier is Amourel, wo Sie des
sch�nste Iel�ltte f�r sich bekommen k�nnen. Un hier
h�ngt ooch sein Baronmeeter raus.
        
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