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Nante als Fremdenführer

Full text: Nante als Fremdenführer oder ganz Berlin für 7 einhalb Sgr! / Glaßbrenner, Adolf

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UN den Sommer jar nich fortkommen. Sie finden
hier die seltensten Pflanzen: Appelsinen, Knackman-
deln, Lorbeer, jebratne Kastanien, Resede und die
Putellje Weisbier zu zwee un en halben Silberjro-
fchen. Besonders intreffant is der Brotbaum, den
Herr Faust aus den Ministerium des Innern von
Afrika erstanden hat. Unten wachsen lauter Drei-
jroschenbrodte, die aber in Afrika selbst man zwee
Irofchen kosten, so viel bedr�gt die Akziehse, un oben
sind jro�e Schooten, un wenn man eene von diese
Schooten ufkna�t, so springt eine Leberwurscht raus.
�
Diese Beeme sind in Afrika wie bei uns de Pappeln,
und die Einwohner finden dadurch ihre Nahrung.
Gottlieb Latte. Ne, is es m�glich, was man
Alles in eine Resedenz zu h�ren kriecht! Sagen Se
mal, Vetter Nannte, kost't des viel, wenn man eine
Schoote ufknallen will?
Nante. Sie k�nnen eine Knallschoote kriejen,
aber jetzt is noch nich Winter, weshalb h�chstens erst
der eene Zippel von die Leberwurscht bl�ht.
Koback (zu Mad. Latten). Is Ihnen ein Zippel
jef�llig? Oder sind Sie keene Freundin von Leber-
wurscht?
Mad. Latte. Ne, ick ziehe eine Blutwurscht vor.
Nante (ans der Kolonnade tretend). Wo der Mann
hier die Kugel usn R�cken h�lt ... ein joldner
        
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