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Nante als Fremdenführer

Full text: Nante als Fremdenführer oder ganz Berlin für 7 einhalb Sgr! / Glaßbrenner, Adolf

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berlinsche Ausdruck: ein Klump Unjl�ck entstanden is.
Hinter de Eisenjie�erei fort schl�ngelt sich die Panke
lang, ein wahret Kind von einem Flusse, des aber
manchmal sehr eklich, �berschwemmend und rei�end
wird, weshalb noch die unartijen Kinder in Berlin
Pankerte jenannt werden. � Von nu an, rechtsrum
die Dhore lang, bejinnt die eigentliche Iejend von
Berlin, denn hier liegt so ville Sand, de� Allens
des zujestreut werden k�nnte, was unsere Beamten
seit fufzig Jahren zusammenjeschrieben haben, was
sehr vlel sagen will. Die Natur hat hier, wie sie
bei der Sch�pfung zu dhun hatte, sehr stark jejahnt;
hier h�rt wirklich Allens uf, un man hat aus
diesem Irunde ooch sehr jeistreich die meisten Kirch-
h�fe hierher verlegt, welcher sch�ne Iedanke sich
noch in so fern fortseht, als der Mensch Stoob
is.
� So weit des menschliche Ooge un ein Amou-
rellscher abprobirter Opernkukker reicht, erblickt man
nischt als Landstra�en, Exercierpl��e, Kartoffeln,
niedrije Ietreidefelder un Windm�hler: des einzlje
Daseken ln dieser weiten W�ste is Wurscht uf den
Windm�hlenberg. Da jcbt et hoch her, da wird
jemusecirt, jedanzt wie doll, da steijcn Drachens uf,
zwee Mal so lang, wie Madame Latten da wird
jcroocht, jesungen, jedrunken, jejessen, noch mal je-
drunken, wieder jedrunken, un die Sch�pfung
        
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