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Nante auf der Kunstausstellung

Full text: Nante auf der Kunstausstellung / Glaßbrenner, Adolf

8nu eumal ft, die K�nstlersch haben des an sich, des
werd allens symbolsch jemacht.
Grete. Na wollen wir nich symbolsch noch 'n
bisken weiter jehn?
Iu ch tig. Freilich, stehn bleiben weren wir�ich,
de� is ausjemacht, eben so jut wie saure Iurken
innjemacht siltt. (gehen weiter.)
Grete. (pl�tzlich stehen bleibend.) Ach Herr Iess!
is det nich Schneidermeister Iraulich?
Iuchtig. Wie er leibt un lebt, un wie er die
Beene �berenander hat, jrade als wenn er eben
nacht.
Grete. Na, n�hen werd der jrade och nich mehr,
des h�lt er nich mehr n�thich.
Iuchtig. Denn wird er zuschneiden, wat mu�
er doch dhun.
Grete. Zuschneiden? er werd sich h�ten, aber
abschneiden werd er, des glob ick eher
Iuchtig. Ick jlobe du f�ngst och an witzich zu
weren.
Grete. Warum soll ick nich, det steht jeden frei.
Lowise. Aber wat is denn des Schwarze uf
die Backe hier, mu� des so sind?
Z�chtig. Det is gewi� der Widerschein von
schwarzen Rock, des soll ihm erhaben machen, wie
die Malerfch sagen, sonst w�rde der Iraulich janz
platt sind.
        
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