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Nante auf der Kunstausstellung

Full text: Nante auf der Kunstausstellung / Glaßbrenner, Adolf

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Grele. Man hat nlscht wehr, als blos immer
de Hand in 'u Mund.
Nante (lachend). Da h�lt eener doch wenich-
stens wat zu bei�en, un wenn man 's jut macht,
och wat zu brechen.
Grete. Sie klener Sch�ker, man h�rt doch
jleich det sie sich uf'n Witz jelecht haben.
Nante. Ach, beste Frau Mestern, det is och
ene traurije Lage, da is och nich ville mehr zu
machen, det kann woll noch 'ne Zeit kommen, wie
bei de spansche Papiere, des enige Faberkanten weg.
l�sen duhn, aber erscht mu� man sich dod jehungert
haben, denn kricht de Sache enigen Werth, un des
is noch 'n Irund mit, warum ick alleweile en bis-
sen jestorben bin.
Iuchtig. Ja, et is 'ne ferchterliche Welt; un
was for Ausjaben, � man werd zuletzt janz aus-jebcitelt, darnach fragen de Weiber aber nischt, se
wollen man immer haben, wo et herkommen soll,
det jeht ihnen nischt an.
Nante. Ja, ville innehmen un wenich ausje-
ben, des is >n Zufriedenheit die ick mir och jern 'n
mal anschaffen m�chte.
L0 Wise (auf ein entferntes Gem�lde deutend). Witt is
denn da, wo so ville Menschen stehn?
Nante. Des wissen Se noch nich, det is is de
ro�e Parade, wo janz Berlin druff abjeconterfeit is.
        
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