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Nante auf der Kunstausstellung

Full text: Nante auf der Kunstausstellung / Glaßbrenner, Adolf

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Grete. Wat man och hier allens zu sehne
lricht, des jeht ins weite. �
Iuchtig. Sehst de, du hast schonst immer
nach Ansehn jerungen, un nu hast de nich allene
des Ansehn, och de Bewunderung kannst de je-
ni�en.
Grete. Dct sind allens Quakeleien, wir wollen
lieber des Bild da in Djenschein nehmen (auf cm
Gem�lde zeigend), aber wir wissen uns sputen, denn
die Perschon scheint eben ufsiiejen zu wollen, lgehen
hinzu.)
Iuchtig lim Katalog lesend). Nummer l50I. eine
zum Himmel schwebende G�ttin.
Grete. Ach Herr Jemine, wie seht die aus!
Det is doch schon so'u �lterhaftes Frauenzimmer, un
macht sich so zum Narren.
Iuchtig. Faselst de, oder wat is dir?
Grete. Ne, det is jewi� en Portrait, sonst
kennte se jar uich so h��lich sind.
Iuchtig. Det is blos phantastisch, weiter nischt.
Grete. Seh doch Eener, wie des Flesch durch-
schimmern dhut, det is 'n juter Anzuch dermit uf 'n
Weihnachtsmarcht zu jehen.
Lowise. Die willexpre� nach'n Himmel schwe-
ben.
Iuchtig. Na, bevor die hink�mmt, 's Weih
nachten schonst vorbei, des is jewi�.
        
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