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Nante auf der Kunstausstellung

Full text: Nante auf der Kunstausstellung / Glaßbrenner, Adolf

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Iuchtig. Freilich, des is offt sehr innbringlich,
denn uff Heljoland zum Exempel, die jehn wenn fe
nischt zu dhune haben in die Kelche, un bitten, de�
recht villeSchiffe stranden sollen; ob derbei Menschen
umt Leben kommen, des is ihnen parthut enjal.
Lowise. Na nu?
Iuchtig. Un se sctzcn's durch, seest de, da rechts
da licht schonst 'n Schiff des die Nacht jestrandt is,
des haben se sich ausjebeten, nu nu fahren se hin
un holen et sich.
Lowise. Schrecklich!
Grete. Die sehen aberst jut verpichelt aus, Thec-
wasser scheinen die och jrade nich zu drinken, des
kann man sie schonst an de Nase ansehn.
Iuchtig. Et is ja Sonneuuffjang, da mu�
allcus orntlich sind, wenn die Sonne ufjeht, mu�
jeder Mensch 'ne rothe Nase habcu, sonst is kcne
W�rme nie drinn, wie die K�ufilersch sagen.
Grete. Ick kenne manche die 'ne rothe Nase
haben von Sonnenuffjang bis Sonnenunterjang, un
die jar nich audersch ward.
Iuchtig. Die haben inwendich Sonueuuffjang,
des bleibt sich jleich.
Lowise lauf eine Dame zeigend). Ach Mutter, sehen
Se, des is 'n pr�chtiger Duch !
�
Grere. Der is werklich pr�chtich, der werd aber
och wat kosten.
        
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