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Nante auf der Kunstausstellung

Full text: Nante auf der Kunstausstellung / Glaßbrenner, Adolf

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Iuchtig. Ach was!
�
un da jing es immer
druf, die Franzosen wehrten sich jewaltich, aber wir
schlugen alle dodt un nahmen die Ibrigen jefangen.
Lowise. De� war man 'n Il�ck, det Sie fr�-
her plessirt waren, sonst h�tten Se och noch was
abjekriegt.
Z�chtig. Des thut mir in ener Art led, aber
es war am Ende doch zur, ick war vielleicht jetzun-
der �ich mehr hier.
Lowise (sich die Augen trocknend ). Ach Iott, denn
w�re ich nun jar 'ne Waise. �
Iuchtig (lacht). Du bist nich jescheit, wenn ick
damals jeblieben w�re, denn w�rst du jar �ich ge-
boren worden.
Lowise (betr�bt). Des w�re ja noch �rger,
denn ene Waise is doch immer noch besser als jar
nischt.
Grete. Na wat verstellst du dir denn, jeschehne
Dinge laa�en sich nich �ndern, un damit jut �
(zu Iuchtig jaber die m�ssen sich och sehre Hartneckichjewehrt haben.
Iuchtig. Freilich, t�cksch waren se, des is wahr,
det k�nnt ihr schonst an den Eenen sehn der hier
vorne liegt,
�
der Mensch is doch beinah schon janz
dodt, aberst sterben, ne
�
sterben willer doch noch nich.
Grete. Gott sei Dank det die Zeit vorbei is,
nn wir nich mehr so untern Druck leben.
�
        
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