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Theater bei Gr�bert.
vor einigen Jahren dies Theater er�ffnet
wurde, wachte daselbst ein so ausgelassener Humor,
eine solche Ungebundenheit auf, wie sie sich bisher
niemals in Berlin gezeigt hatten. Angesehene, ge-
bildete M�nner kamen in jenem Tabagie- Theater
zusammen, trieben allerhand dummes Zeug und lach-
ten aus voller Brust �ber die unsinnigsten Spa�e.
Es war ein Carneval ohne Masken. Der Wirth
hatte die Erlaubui� erhalten, kleine BalletS und
Baudeville's zu geben, deren Ausf�hrung nat�rli-
cherweise so beschaffen war, da� sich das Publikum
den Genu� selber bereiten mu�te. TaS geschah
denn auch in vollem Maa�e. Schon um 6 Uhr
Abends, zwei Stunden vor dem Anfange der Ko-
m�die, war der Saal zur H�lfte von K�nstlern,
Gelehrten, Beamten, Kau stellten, Studenten :c., zur
H�lfte,
�
auf der Gallerie
�
von mehr oder min-
der leichtsinnigen weiblichen Individuen und froh
lichen Gesellen besetzt. Jede allgemein bekannte
        
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