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Full text: Band

17
Gin Heiraths- Antrag
in der Niederwallstra�e.
lZimmer des Stubcnmalers Kleisich. Herr Kleisich ist einkleiner, magerer und ernster Mann; er tragt einen sehr lan-
gen Leibrock, ein hohes, wei�es Halstuch, und geht mit m�g-
lichst gro�en Schritten im Zimmer aus und ab. Madame
Kleisich, eine 3ame von bedeutendem Umfang, reibt Choko-
lade, hat aber ein ganz neues Kattunkleid an. Fr�ulein Ca-
roline Kleisich, welche erst im n�chsten Jahre 29 Jahr alt
wird, sitzt a,n Fenster, tr�gt e�l wcches Kleid mit rosa Schlei-
fen und strickt.)
E^err Kleisich, lw�hrcnd der Promenade zu seiner
Frau.) Du mu�t ooch hernach etwas Kaffeekuchen�
zu de Choklade holen lassen.
Mad. Kleisich. Der wird Allens jeschehen,
ohne det Du Dir dreinmengst. Du hast weiter
nischt zu dhun, als de� er bei Dir anh�lt, weil Du
der Mann bist, als Vater!
Hr. Kleisich, (findet diese Aeu�erung seiner Gattin
sehr nat�rlich und schweigt deshalb. Es entsteht eine lange
Pause. Endlich zieht Herr Hilcisl'ch seine jedenfalls goldene U5r,
sieht nach, steckt sie wieder ein und tntt vor Carolinen.)
Carline, hat er denn bestimmt jesagt, de� er um
Dreier Uhr bei mich anhalten wollte?
        
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