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Full text: Band

28
Riester. Wat is'n los? Is Ihnen wat ins
Ooge jestogen, Schw�jerin?
Vul enb urg. Der G�rtel ist von jedem Reiz
gel�st, und alles Sch�ne zeigt sich mir ent .. . .
Frau Eleonore. Aber Vullenburg!
Vullenburg. Na, des seh' ich doch jar nich
ein, de� man ihn nich aussprechen soll, wenn man
mal einen h�bschen unpassenden Iedanken hat!
Clara (st��t heimlich Julien an.) Ach, liebe Julie,
singe uns ein Lied!
Alle (au�er Frl. Susanne.) Ach ja, ja!
Clara. Ein ernstes Volkslied, 5amit die
Stimmung der M�nner w�rdiger wird.
Frl. Julie. Recht gern. Das Lied von der
Untreue. (Sie singt.)
Ich sah sie einst im Garten stchn;
Ich konnte nicht mehr weiter gehn'
Sie gab mir eine Blum.
Ich sprach kein Wort, ich dankte nicht,
Ich sah ihr fromm in's Angesicht
Als in ein Hciligthum.
Ach, immer, immer denk' ich dran,
So lang' ich denken kann!
Am andern Tag zu rechter Zeit
Stand lang im Garten schon die Maid
Und forschte bis ich kam.
Und zitterte vor Lieb' und Gl�ck,
        
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