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Full text: Band

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biete ihnen das Tragen der Waffen; befehle viel-
mehr, da� sie R�cke unter ihre M�ntel anziehen,
sich hohe Schuhe unterbinden u. s. w., dann, gro�er
K�nig, wirst Du bald sehen, wie aus den M�n-
nern Weiber werden. Montesquieu behauptet,
der Mensch muffe erst von seinen �u�erlichen
Thorheiten abweichen, ehe die Reihe der Verbesse-
rung an seine innerliche Thorheiten kommen k�nne,
und Sismondi nennt die Kleidung den Spiegel,
aus. welchem der innere Mensch mit Narrheit und
Schw�che sich immer pr�sentire. Noch Tausende
solcher Ausspr�che w�ren anzuf�hren, l�ge eS nicht
zu offen da, da� die wasserdichten Ueberz�ge h��-
lich sind, folglich nachtheilig auf den Geschmack
des Volkes wirken m�ssen, und da� sie keinen be-
sonder� Nutzen gew�hren, der aber, den sie ge-
w�hren sollen, zum gr��ten Schaden des innern
Menschen werden m��te. Ein Mann, der den
Regen scheut, wird weder seinem Vaterlande hel-
fen, noch �berhaupt den allgemeinen Fortschritt
bef�rdern, da er sich daran gew�hnt, keinem feind-
lichen und st�renden Elemente kr�ftig entgegen zu
treten. Wir halten es f�r unsere heiligste Pflicht,jeden LuruS und jede Weichlichkeit mit der ganzen
Schwere unserer Gesetze zu treffen, und wo m�glich
zu vernichten. Denn die Welt braucht M�nner,
        
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