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Full text: Band

23
Gr�nde.
Der hohe Richterstuhl der Oeffentlichkeit er-
kennt nicht nur den Akten gem��, sondern er pr�ft
das Innerste der ihmvorgelegten Streitsache, Recht
und Unrecht des Kl�gers und des Verklagten, er-
g�nzt Alles, was irgend f�r oder gegen Beide
gesagt werden k�nnte, und bedingt folglich das
Resultat eines Prozesses nicht von der bessern
oder schlechteren Leitung der Advocaten, sondern
aus dem eigentlichsten Rechte selbst. Nach diesem
sind die sogenannten Wasserdichten nicht nur als
geschmacklos, nicht nur als nutzlos, sondern auch
als zur Fortbildung des Menschengeschlechts h�chst
sch�dlich zu verurtheilen, wie hiermit geschieht
und aus Nachfolgendem klar erhellt.
Alle gro�en M�nner des Alter- und Iugend-
thums sind dar�ber einig, da� mit der �u�ern
W�rde des Menschen seine innere verloren gehe;
da� die Karrikatur der Kleidnng nur aus der der
Seele entspringe, und Lurus und Verweichlichung
den Menschen nach und nach entnerven und zu
gro�en Tharett unf�hig machen. Nach Plato ge<
h�rt die Mannhaftigkeit mit zu den Grund-
lagen eines jeden Staates, und Kr�sus sagte zu
Cyrus, als dieser SardeS zerst�ren wollte: Sollen
sie nicht wieder abfallen von Dir, und willst Du
nichts mehr von ihnen zu f�rchten haben, so ver-
        
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