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Full text: Band

21
Denn weil ick mir schon l�nger als zwanzig Jahre
uf de Stra�en von Berlin befinde, und meinen
Ieruch j�nzlich verloren habe. Indessen schnuppern,
seitdem ick meinen Wasserdichten umhabe, die Pu-
dels um mir rum, un uf die ihr Urtheil is in
dieser Anjelejenheit wat zu jeben. Wat aber den
Nutzen von die Ueberziege anbetrifft, so kann ick
mir dar�ber janz bestimmt auslassen, de� sie jar
keenen haben. Vor mir nu namentlich nich, nich
mal einen moralischen, denn, sehn Se, wenn se
schnapsdicht w�ren, denn k�nnten se mir allen-
falls bessern, aber des Wasser hat mir nie in-
kommednt, und wird mir nie inkommediren. Aber
ooch vor die vornehmen Subjekte haben se, meiner
Ansicht nach, keenen Nutzen nich, denn poi-prim�
rejent et nich ofte, zweetens: wenn et mal wirk-
lich rejent, braucht man nich immer auszujehen;
tsrtius: wenn man mal wirtlichrejenhaft ausgehen
mu�, so kann lnan sich en andern Mantel umh�n-
gen, der noch dazu dekartiert is; yu�ltu8 wird
man ooch in einen Wasserdichten na�, un f�nftens
kann man sich eine Droschke nehmen.
�
Un somit
h�tten die wasserdichten Ueberziege auf mein Ur-
teil keine N�tzlichkeit in 8lutu qua: sie k�nnten
indessen aber eine haben, n�mlich wenn den Wein-
h�ndlem befohlen w�rde, ihre Weinf�sser damit
zu �berziehen.
        
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