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Full text: Band

19
steher," fragt er mir, /,is Ihnen villeicht jef�llig,
ein Wasserdichter zu werden?" So antworte
ick ihm: "Wie meinen Sie dieses? Ilooben Sie
etwa, det ick mir so erniedrige, det von mir Ie-
burtsdagsjedichte vorjedragen werden?" So sagt
er: �Ne, ne!" sagt er, �ick willIhnen einen
wasserdichten Mantel schenken; Sie haben weiter
nischt zu dhun, als ihn zu dragen." So sag' ick
zu ihm: �Ja, h�r'n Se mal, recht jerne; au't
Dragen bin ick jew�hnt, aber "t is die Frage, ob
ick mir als anst�ndijer Mann damit sehen lassen
kann, un ob er mir stehen wird, der Wasserdichte ?"
So sagt der Schneidermordiste zu mir: �DeS
lassen Sie jut sind, er wird Ihnen schon sitzen."
"Ne," sag' ick zu ihn, �wenn mich der Ueberzug
vich steht, so....." So unterbricht mir der Mann
un sagt: ,,IIott, man keene Angst nich, so'n
Wasserdichter pa�t Jedem, de mm, nich denn!
Da sieht jeder Mensch gleich drinn aus; unter so'n
Mantel kann man en Ieheimsekettair vonHofrath
nich unterscheiden." "Na," sag' ick, �wenn det
is, denn is et jut, denn will ick Ihnen zu Iefallen
mir so'n DingS schenken lassen," un so jeh' ick
mit den Mann mit, nach sein LojiS, wo er wohnt,
un er zieht mir da en Paar �ber, bis mir eeuer
weit jenug iS, denn ick war dmmemals noch en
biskeu knorpelenter als anjeht, weil ick bei Eul-
        
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