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Full text: Band

17
Verhandelt Moabit, in der Nacht vom 17ten
zum 18ten September 1842.
Inder Proze�sache der Schneider <-/a Wasser-
dichter erschien dec Zeuge, Herr Eckensteher Pu-jehky, und lie� sich folgenderma�en vernehmen:
Ick nenne mir Theseus Ulrich Stephan Lud-
wig Pujetzky, bin ein hoher Vierziger un ultra-
uwataner, serviler") Richtung, wat mir aber nich
abhalten soll, die Wahrheit zu sagen. Mein biir-jrclich�Stand is jrade unter die joldne Kugel bei
Eulnersch, we/en Ann�herung der Deschtitlation.
Ick habe lesen un schreiben jelernt, weil ick nich
Theatrrdirekter werden wollte, un mir sp�ter nach
Iutzkow gebildet, und niemals, auch nich die unan-
st�ndigste Schimpferei un Keilerei vermieden. Vom
Milletairdienst bin ick frei, weil ick uf't rechte Ohr
vich sehen, un uf't linke Ooje nich h�ren kann,
was zwar im Kriege nischt ausmachen w�rde, in
die jetzijea sch�nen Fnedens-Millctanzeiten aber
bei die nothwendijen Paraden von st�renden Ein-
stu� sind k�nnte. Ick drinke, � obgleich ich uich
wee�, wozu die vielen dummen Fragen sind
�
jejenw�rtig Pommeranzen, wejen Anh�nglichkeit
*) Der Zeuge hat zwar diese Bezeichnungen nicht
gegeben, sie aber durch weitl�uflige Auseinandersetzung
seiner Meinungen documentirt.
        
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