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Full text: Band

11
d�ng abschneiden w�rde, was an und f�r sich
eine Parteilichkeit w�re. Wir haben nichts da-
gegen, da� uns die Herren Schneider f�r Mehl-
sacke, Raupen, ruhende Oebeine :c. halten; sie
h�tten uns sogar in Betracht unserer Farbe, Ge-
stalt und Bestimmung noch witziger f�r Regen-
w�rmer halten k�nnen; es w�rde uns dies eben
so gleichg�ltig, ja noch lieber gewesen sein, da die
Kl�ger bei den geringsten Kenntnissen in der Na-
turgeschichte wissen mu�ten, da� wir unsere volle
Eristenz behielten, schnitte uns selbst der weise
Richterstuhl der Oeffentlichkeit mitten durch,
�
was andere weise Richterft�hle bis jetzt noch nicht
gethan haben.
Da� die Kl�ger selbst einr�umen: der Schlecht-
gewachsene s�he unter unserm Ueberzug eben so
sch�n oder h��lich aus wie der Outgewachsene, ist
uns sehr lieb, und beweist uns, da� die Herren
Schneider wenigstens keine Rabulisten sind. Denn
was k�nnte wohl in unserer Zeit philanthropischer
Bestrebung besser f�r unsere Ueberz�ge sprechen
als der humane Zweck, eine Vernachl�ssigung der
Natur ihrem sch�nsten Produkte �hnlich oder gar
gleich zu machen?
Am wenigsten haben wir uns verwundert, da�
die Herren Modiften, deren Ahnen Schneider
waren, den gelinden Duft unserer M�ntel f�r
        
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