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Full text: Band

49
Sohn seiner Mutter Aurelia und des jro�en Buch-
h�ndlers Cotta. Von ihm stammt der ber�hmte
Ausdruck �Weene Wide wieze!", welches uf Hoch-
deutsch so viel hei�t als: "Auf meiner Ehre, ick
brauche blos zu einem M�dchen zu i'ehen, sie
braucht mich blos zu sehen, so ist es um ihr je-
schehen, auf meiner Ehre!"
�
Nachdem Julius
C�sar janz Italien, Spanien und en bisken Frank-
reich ohne Blutverlust erobert hatte, mu�te er sich
k�mmerlich als Dictater ern�hren, indem er f�r
den Bogen einen halben Silberjroschen bekam.
Hier sehen Sie noch einen Bogen, den Julius dic-
tirt hat. Als Staatsmann war er ebenfalls jro�,
zog sich jut an und jut an sich, und war vonNa-
tur etwas grillenhaft, weshalb man ihn ooch den
Kalendermacher nennt. Aus r�mscher Dankbarkeit,
da� er ihnen die Welt erobert hatte, wurde er er-
mordet, und zwar jrade an seinem Todesdage. Er
wollte in de Deputirtenkammer, aber Madam C�-
sarn hatte sehr b�se Tr�ume jehabt un wollte ihn
nich lassen; ebenso kam ihm durch de Stadtpost
ein warnender Brief zu, aber C�sar denkt: nur
nich �ngstlich! wirdrichtig von dreiundzwanzig Dol-
chen gestochen utt sinkt jejen die Bilds�ule des
PumpeMs, die er so gl�nzend besiegte, dodt nieder,
indem er Brutussen noch fragt: auch Sie, Ver-
ehrtester? worauf Dieser aber nich mehr antwor-
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