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Full text: Band

34
die jriechschen Klempner wenijer zu blechen brauchten,
weil Athen 'ne Republik war.
Stulle. So? H�r'n Se mal, wat ick sagen
wollte, wer war'n eejentlich derMann, derDiorenes?
Pohleke. Diogenes war der jriechsche Eulen�
spiejel, blos de� er mehr unn�tzes Zeug jelernt,
und Eulenspiejel dajeM mehr Witz hatte. Dio-
genes verachtete allen Ienu� un alle Bequemlich-
keit; er jingzerlumpt, bettelte, warf einen h�lzernen
Becher wech, weiler einen jriechschen Stra�enjungen
aus de M�tze drinken sah, un wohnte ineine Tonne
Chamberjarnie, indem er keene Miethsabjaben be-
zahlen wollte. Eenes Dages lag er jrade in de
Sottne, wie Alexander ,der Iro�e vor�berjing.
Dieser sagte ihm, er" m�chte sich eine Inade aus-
bitten, und Diogenes antwortete weiter nischt als:
,/Ieh' mir aus de Sonne, Alexander der Iro�e;
fort mit Schaden!" worauf der K�nig vonMach-
cigorien so erstaunt war, de� er ausrief: //Wenn
ick nich Alexander der Iro�e w�re, m�cht' ick woll
�
der Kleene zu sind."
Stulle. War denn DioreneS nich jro�?
Pohleke. Nein, im Iejentheil: arm. �
Doch weiter! Ich bitte, mir hierher zu foljen.
So! Hier, meine Herrschaften, erblicken Sie die
Schiller'sche Bilds�ule, wie se jejenw�rtig in
Stuttjart zur Ehre der deutschen Nation aufgestellt
        
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