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Full text: Band

28
Dieses denkw�rdije Frauenzimmer, welches die
Natur auf einen gl�nzenden Thron hob, �berstrahlt
die Weltgeschichte mit au�erordentlichen Thaten, in-
dem sie Rejentin war. Sie war vor ihrer Iebmt
6 Monate nat�rliches Kind, weil sich ihr Vater,
Heindrich der 8te, erst en Vierteljahr vor ihrer
Ieburt mit Anna Bolena von Donizetti �ffentlich
verm�hlte. Elisabeth war <>in gro�er Mann und
ein kleines Weib. � Sie rejierte wie Eener, un
war eitel wie Zwee.
Narcissse. Um Vergebung, Herr Sinnjnor
Fretschschini, wer is denn der sch�ne junge Ritter,
der da links steht?
Pohleke. Dieses is Robbert Dudeley, ihr
I�nstling, den sie deshalb, weil er ihr alle Dage
Schmeicheleien sagen mu�te, zum Premierminister
Leuschester machte, un ihm au�erdem den Hosen-
dr�ger-Orden mit der Inschrift: �Hanne sah, dct
Male danzt," verlieh.
Stulle. Sagen Se mal, wat hat denn die
Elisabeth da vor'n langen Spie� in de Hand?
Pohleke. Dieses is die Pike, welche, sie nf
Maria Stuarten hatte.
Stulle. Ach Iott ja! Ick erinnere mir aus
Schillern, de� se Maria'n k�ppen lie�, nich wahr?
Pohleke. Schiller hat des zweifelhaft jelassen,
ob sie't wirtlich jedhan hat; alleene jetzt hat der
        
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