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Full text: Band

38
Hulda. (l�se.) Dies Compliment lebt, wie
mancher Schmetterling, nur einen Tag. �
(schein�^ drohend) Morgen bin ich Dein Weib, und
bleibe es lange, lange!
Flitter. War mein Lob vorher ein Schmet-
terling, so sei meine Antwort jetzt eine Blume:
Je l�nger, je lieber!
Hulda. Wirst Du mich immer wie Deine
Braut behandeln?
Flitter. Nicht immer aber immer,
wenn Du eS willst.
Hulda. Wirst Du niemals Langeweile neben
mir empfinden?
Flitter, Lange weile! wird immer mein ein-
ziger Wunsch neben Dir sein.
Hulda. Wirst Du mir treu bleiben?
Flitter, (die Hand auf l)�r Brust) So treu wie
die klopfende Herzensuhr meinem Leben, wie mein
geborgter Staub der Erde, wie die Erde der Sonne,
wie die Sonne dem Himmel, wie der Himmel dem
Sch�pfer, wie der Sch�pfer sich selbst. Eben so
treu wie die Untreue den Weibern; treuer als
Deine Sch�nheit Dir, treuer selbst als sie in mei-
nen Augen bleiben wird, und treuer endlich als
Dein Begehren meiner Treue dauern mag!
Hulda. Und geh�rt, mein theuerfter Freund,
dieser Schwur zu denen, die nicht gebrochen werden?
        
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