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Full text: Band

21
meine Tugend f�r seine aus. HerrjeeS, meine
Damen, ich habe janz verjeffen, de� ich en Manns-person bin; ich habe mir so janz un jar in die
Braut hier oben hinein/edacht, de� ich mir selbst
als Jungfrau schmeichelte.
Frau Schmedewald. Was sagen Sie
dazu, Madam Selbackcn? Mu� einen hier fo'n
Kutschenufmacher annijieren!
Frau Selb ack. Ach Iott, man mu� jar
nich hinh�ren. Wenn man so'nen Menschen erst
zeigt, de� man druf einjeht, denn kramt er Allens
aus, was er unter de Seele hat.
Frau Schmedewald. Nu sehen Se sich
aber mal um, liebe Madam Selbacken, was hier
vor'ne Menge Frauen un M�chens stehen, bloS,
um des Bisken Braut un Br�utijam zu sehen!
Sollte man es jlauben, de� die Menschen alle so
viel Zeit zu verschwenden haben?
Frau Selb ack. Ja, es iS erstaunlich. Aber:
sehen Se mal, da fahren eben wieder zwee Braut-jungfern zu de Krone vor! So, jetzt steijen se aus.
Nu sehn Se mal, Frau Ievattern, was die eene
vor 'ne propre Armb�nder um'n Arm hat! Aber,
wissen Se, die Masse Blumen in's Haar, des
macht sich schlecht; des sieht ja aus, als ob se
welche zu verkoofen h�tte.
        
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