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Full text: Band

10
Frau Schmedewald. Det wird Er jewi�
nich!MeinMann is viel zu repptierlich, um sich
mit so'nen Stra�enr�uber abzujeben.
Broschling. Ick danke Ihnen gehorsamst:
so weit Hab' ick mir noch nich verstiegen. Als Ri-
naldo Rinaldini in des Dhierjartens sinstern Ir�n-
den, bis mir meine Rosa weckt, um bei Kemfer's
'ne Tasse Kaffee zu drinken: dadajejen h�tte ichjar nischt. Un sehn Se, wenn ick wirklich so'n
Iesch�ft als Stra�enrauber etablirte, Sie w�ren
sicher vor mir; wenn ick mal Stra�e raube, denn
such' ick mir wat Besseres aus. Ueberjens dhut
mir det leid, det ick Ihnen hier so unangenehme
Dinge erz�hlen mu�. Wenn Sie mir freundlich
entjejenjekommen w�ren, h�tten Sie bei mir Liebe
z'enie�en k�nnen, so bin ick; aber... nich verdef-
fendiren, wenn mir Eener an/reift, dieses jeht
nich, davor bin ick Berliner. Des Herz usn
rechten Fleck, un den Kopp ooch, se steht et!
Fritz. Nanu halt' Deinen Mund endlich mal.
Broschling. Ja, Fritze, Du hast recht; ick
will ihm beruhijen. Lang' mal in Deine Iacken-
tasche, un zieh' des Flakkon mit de Bes�nftijungs-
droppen raus.
Fritz, (reicht ihm eine Flasche.) loi!
Broschling. (zieht, indem cr zum Himmel hinauf:
schaut, den Pfropfen ab.) Mond, verstecke Dir dazu!
        
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