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Full text: Band

41
bin kcen wirklicher Waschb�r; ick bin der Schnei-
dermeister S�lzenthal aus de Kanonierstra�e!"
�
So wie ick det jesagt habe, so k�nnt Ihr Euch
des niedertr�chtige Stra�envolk von Berlin denken!
Wutsch! kriegt' ick St��e in meinen Pelz, det ick
immer jleich sonn Ende weit als Eisb�r wegstog,
bis ick, wie jesagt, mitten ufn Damm von en
Paar Hundert Menschen umringt war, die immer
vor Lachen �ber mir ungl�ckliche Crcatur platzen
wollten. Ick wer' den Moment in meinen janzcn
Leben nich vergessen. Wat sollt' ick nanu dhun?
Ick war' nat�rlicherweise ausgekratzt, aber mit den
dicken Pelz un die schwerf�llijen Eisb�rpoten jing
et ja nich, un die verfluchten Stra�enjungens h�tten
mir ooch hinten an den Stummel festgehalten, der
mir unten an'n Nucken rumbammelte. Unnu denkt
Euch, wie et mir noch jeht! Ne ick sage, so un-jl�cklich is eS villeicht noch keenen Menschen uf
IotteS Erdboden jejangenl Nu kommt wirklich 'ne
Droschke vorbei, un ick danke Iott vor die Ret-
tung, un sage zu den Kutscher: �Hbr'n Se mal,
lieber Mann, fahren Se mir mal nach de Kano-
nierstra�e Nummer 87." So sagt dieser nieder-
tr�chtig Kerrel: �IIott bewahre, uf wilde Thiere
laff' ick mir nich in!"
�
,/IHerr Ieeses," sag'
ick, �wo bin ick denn en wildes Thier? Ick binja ein Berliner B�rger; ick bin ja der Schneider-
        
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