Path:
Volume

Full text: Band

29
(Zum Brautpaare.)
Euer Bund sei unfern Blumen gleich,
lZur Braut.)
Keine Feit mach' Deine Myrthe bleich,
Und der Herbst von Deinem Leben sei
Unbew�lkt und heiter wie Dein Mai.
(Man h�rt gro�en L�rm auf dcr Stra�e. Es wird Geschirr
gegen die Hausthur geworfen.)
Weech. Kotz Schwerebrett, da schmei�en se
lichtig Toppe gegen de Dhiire. (zu der Vortragenden)
Warten Se mal eenen Oojenblick, Mamsell, ick mu�
doch mal (er geht zum Fensier und sieht hinaus.) 3lha,
meine Iesellen haben die dummen Iungens schon
bei't Schlawitken jefa�t. Det is uu von de Pollezei
strenge verboten, un doch passirt eeuen Des. (zum
Fenster hinaus) So, Niklas, bringen man nach de
Wache; Christian, jeh mit, so, so! (macht das Fenster
zu und setzt sich wieder) Ne ue, det kann man sich doch
unmeeglich jefallen lassen, sonne infame T�ppejejende-
dh�reschmei�erei. (zur Vortragenden) Nanu man wei-
ter, bitte, laa�en Se stch nich st�ren.
Das junge M�dchen.
Schmuck' mit diesen bunten Blumenstrau�
Dein Ger�th in Deinem Zimmer aus.
Er ein Sinnbild meiner Lieb' und Treu'
Bis zur letzten Lebensstunde sei.
(Sie �berreicht ein Bouquet k�nstlicher Blumen, und wird von
der Braut gen�thigt, sich nebe�� sie zu sehen.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.