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Full text: Band

16
Der Mikrokosmus sich zum Makroklosmns schmiegt;
So sehn wir auch in l�ngst erf�llten Tagen
Das Apodiktische um Ruhe klagen!
Kein Gott vermag die Objektivit�t
Zur Demnlh in sich selbst zu bringen,
Denn wo das Ding an sich direkt besteht,
Da mu� das Absolute es verschlingen!
Warum nun soll das F�rsichscin verschwinden,
Uud durch die Form den Formen sich verbinden?
Im Kurzen liegt der �chte Widerspiuch,
Und in dem Widerspruche liegt die Wahrheit;
Wem also schon das Selbstgef�hl genug,
Den fichtt das Ich und Nicht-Ich nur zur Klarheit!
Ein Schauen nur ist die Peripherie,
Und kein Erblicken gicbt es ohne sie!
Drum, edles Paar, das sich im Rosenkr�nze
Dem Tage naht, der t�dtet das Snbject,
Dir strahlet in dem niegeftlhlten Gl�nze
Ein Etwas, himmelhoch emporgcstreckt,
Und was noch je ein Busen still vernichtet,
Euch wird es fteh und herrlich aufgerichtet!
Weech (nach dem Beifallklatschen zllKnvlpllng). Dkl
�� mir zu hoch.
        
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