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Full text: Band

3Bravo, liebe Schwester! Da� wir reich sind, das
ist die Hauptfache. Wer's aber immer zeigen will,
der hat ja eben so viel Sorgen wie der Arme, der
feilte Armnth verdectcn mu�.
W e ech. Ne ne, Junge, det verstehst Dn nich,
dazu biste noch zu jung, Dn hast die Erfahrung
nick, tie ick habe: det mu� sind. Apropo, Ma-
thildeken, war hasten zu det Polterabend Kleed je-
sagt, wat ick Dir habe machen lassen?
Mathilde O�t ihll). Pr�chtig, lieber Vater!
Aber ich dachte, Du lie�est mich lieber ganz einfach
heute gehen, ja? Bitte, bitte! Sieh mal, der Pol-
terabend mu� doch immer den Schein einer zuf�l-
ligen Festlichkeit haben; wenn man sich da nun
�
Weech. Ne ne, Mathildeken, det Mnich!
Bei Weechens mu� et hoch herjehen, wenn mal'n
Pferd los is, det Hab' ick mir nu eenmal zum
Prinziep jemacht, uu jejen meine Prinzicpen darf
mir Keener wat sagen.
Mathilde. Na gut, V�terchen, ich wero' es
anziehen. Ich bin ja in jeder H�lle liebensw�rdig,
kie mein August sagt.
Ka t ha ri,le. Na des w�re ooch noch sch�ner,
wenn DuDich hier wolltest vielleicht in ein Iinghan-
tleid zeijen oder in Kartun! Du bist ein jutes und
ein sonst verstaut iges M�dchen, Malhilde, aber das
        
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