Path:
Volume

Full text: Band

43
ich vor zwanzig Jahren zu Hause kam nn meine
Tasche uf'n Disch aussch�tten dhat, da war was
drinn, un in meinen Mann seine ooch, aber jetzt!(seufzend) Wahrhaften Iott, es is traurig, wie in
Berlin des Handeln un des Icwerbe runterjekommen
is! Ich wee� ooch nich, warum man noch immer
so dumm is, un den Marcht wieder mitmacht! Nachjeden Marcht nehmen wir uns vor, janz ruhig zu
Hause zu bleiben, un doch jeht mau immer wieder
her; nat�rlich, man hat Kinder, man will ooch
selbst die paar Dreier nich jcrne fahren lassen.
Mad. Schneppe. Jawohl! Ach Iott, wenn
die Kinder nich in der Welt w�ren, da war' esjanz anders!
Pfeifenh�ndler Brecke (stekt vor sein er Bude,
trampelt mit den Fii�en und spricht znr Obsih�nvlerin Piestch.)
Na, sehn Se, nn Hab' ick mal "ne orndt'liche Pfeife
verkooft! Aber wie'n? Vier Silberjroschen Hab" ick
dran verdient, nu bitt' ick Ihnen, Madam Piesichen,
m�chte man da nich de Schwerenoth kriejen? Wie?
Was? Trietzen eenen de Leute nich bis uf's Blut?
Hat der verdammte Kerrel, der die Pfeife koofte,
uich jehandelt, als ob er die Pfeife durchaus haben
m��te? Braucht so'n Kerrel zu roochen, wenn
er nich honett bezahlen will? Was?
Piesich. Ja 't is sch�ndlich! De Leute ziehen
eenen 't Fell �ber de Ohren.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.