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Full text: Band

27
halb Neune aus de Caserne, uu da hat er mir be-
stellt, de� wir uns bei Kasemirn zusammentreffen.
Meine Herrschaft is heute zum Icburtsdag in de
alte Iacobstra�e, un da kommen se vor Zw�lwe nich
zu Hanse. Ick loofe nu man derweile hier uf un
ab vor Kasemirn, sonst wissen de Leute nich, was
st von ecnen denken sollen, wenn man so stille steht.
Friederike. Na, da habt Ihr's jut bis
Zw�lwe! Meine sind blo� in^s Theater, un da mu�
ich schon um Neune wieder ufpassen. cwird gesto�en).
Na, na; na, na; man hier nich die Leute umrennen!
(zur Freundin). Flocke, mein Dischleer, wollte mir ooch
hier treffen.
Caroline. Eo? Isiehste woll,nu haste ja
doch den Flocken endlich ranjekriegt! Na, h�r' mal
Du, Fridrike, der war h�llisch feste, der hat Dir
lange zappeln laa�en; ich wee� noch von'n Sommer
her, von Moabit, wieDu als blinde Kuh Dir immer
en bisken ufmachtest, de� De sehen tonnst, um den
Dischleer immer ranzukriejen. Na, verdenken kann
ick's Dir nich, besser als der Splitter, Dein verjan-
jener Schneider, is er. Flocke is en h�bscher Mensch,
un hat en lebhaftes Temprament un l��t sich de
Butter nich von's Brot nehmen, na un en Disch-
leer is immer anst�ndig. Ick mu� Dir ufrichtlg
jestehcn, Fridrike, wenn ick'n Bessern kricjen k�nnte
wie Rampelberjern, denn wird er anjeschnallt, denn,
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