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Full text: Band

10
Alfred. Aber ungl�ckliche Clotilde, Sie spielen
auch noch mit der K�che? Nicht nur mit meinem
Herzen? Re sage mal wirklich, da� Du immer noch
so gern spielst !Seh' mal, ich komme nun schon zu
Ostern nach Ober-Tertia, und Du hast immer noch
'ne Puppe zu Hause.
Clotilde. Ich bin auch erst zw�lf Jahr,
und Du bist schon vierzehn. Und denn bin ich auch
kein Mann wie Du!
Alfred (lacht). Hahaha, Mann! Ich!
Clotilde. Na, ich meine nur so, weil Du
doch einer wirst. Jetzt bist Du
�
noch ein: I�nk-
link. Aber �brigens, wenn Du so in der Tanz-
stunde Dir im Cotillon eine Dame holst, da hast
Du einen Anstand, so dreist, so da� ich mich immer
dar�ber freue, da� Du wein Bruder bist. Das
Einzige ist ein Leibrock, was Dir zum gro�en Mann
fehlt. Wei�t Du, Alfred,Du stehst sehr gut in der
schwarzen Jacke aus Vaters alten Ueberrock aus,
aber die andern Herren mit den Leibr�ckeu: es hat
doch mehr so 'was Erhabenes.
Geschrei. Hurrah! Juchhe! Walddeibel-
verkoof, Hallohverkoof! Fahui, Fahni! Na man
immer ran, bester Herr.'
Pfeifenh�ndler Brecke csseht vor seiner Bude,
rampelt, um sich zu erw�rmen, fortw�hrend mit den F��en,
schl�gt die Arme untereinander, und spricht dabei mit seiner Nach-
        
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