Path:
Volume

Full text: Band

14
und cun Mann macht doch zuweilen bei eun Frauen-
zimmer Ilick,also wie so?
Die K�chin.
Ach, sch�men Se sich, Nante, Sie sind ja
verheirathet !
Nante.
Ach, dadrum geniren Sie sich nicht, derowejen
lieben Sie mir zanz dreiste! Meine Frau is meine
Frau, des is richtig, aber nat�rlich, des verliert sich
mit de Zeit, des is ooch richtig. Denn sehen Sie
ein Mann, der hat ein Herz, und ein Herz hat
Raum, und ein Raum, der is zuweilen sehr aus-jedehnt, und � und � (er besinnt sich eine Weile.)
Iu'n Moorjen! (er dreht sich um.)
Die K�chin.
Sie sind ein Schafskopp! (sie geht ins Haus.)
Nante.
Schafskopp? Wie so Schafskopp? Der von
vorher, der meent, ick w�re cn dummer Kerrel, un
die h�lt mir vor einen Schafskopp? Na, da bin
ick doch neujierig, wer Recht hat.
Eine Frau (kommt mit einem gro�en Korbe voll
Gem�se und Fleisch.)
Sie da! Wollen Sie mir wohl diesen Korb
nach Hause tragen?
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.