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Full text: Band

36
H�ren Se mal, k�nnen Sie mir nich � k�nnen
Sie mir nich sagen, wo meine Frau is?
Wahrsager. Ha, wo sich's gut ruht.
Proppen. Wo sich's jut ruht? Na nal
Sie wird doch nich dodt sind, wird sie doch nich?
Ne, Iott bewahre! dazu Hab' ick heute zu vielPech.
Rother Domino, (lachend.) Der Wahrsager
meint vielleicht im Arm der Liebe, denn da ruht
fich's bekanntlich gut.
Proppen. Ohoch, ohoch! Ne, ne! Nischt,
nischt, nischt! Meine Frau wird doch mch lieben!
Ne, meine Frau liebt nich, des dhut ste nich, da-
vor is sie nich. (er geht fort und sieht seine Frau in einer
Loge neben einem Herrn sitzen.) Htrrjees, da is st in de
Loge! Also
�
also da lvgirt st? Ra wer is'n aber
der Mann, mit den st da sitzt un plappert. Wo-
rum fuhrt'n ihr der Mann nich? Worum l��t't ihr
denn sitzen? (indem er hinabgeht.) Wenn ick se man
h�tte sitzen lassen, des war' jescheidter jewesen, war'
es. Ick wer' mir in de Nebenloge setzen, un wer'
mal h�ren, wovon de Rede is. (Er geht in die Loge
und setzt sich. Seine Frau dreht sich zwar zu ihm um, erkennt
ihn aber in seiner Metamorphose nicht, und seht ihre Liebl�un-
terhaltung fort. Herr Proppen m��igt seinen Zorn eine Zeil
lang, pl�tzlich aber f�hrt er auf, und mit geballten F�usten
auf sie los.) Ra warte, Jette, dir wer' ick lieben
lernen.
Mad. Proppen. Herrjees, mein Mann!
        
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