Path:
Volume

Full text: Band

48
Knien un dankt seinen Schopfer, det sein Volk die
Courage jehabt hat, un durch die rotbe Meerengejckommcn is. Des sch�nste aber an die ganze Ie-
is, dc� se wahr is.
Gotthelf. Worum mu�ten denn die Juden
eegentllck fliehen?
Guckk�stner. Schafskopf, weil se de Egip-
scr nich bezwingen konnten. Denn wenn se die Eglp-
fer h�tten bezwingen k�nnen, so h�tten die Egipser
fliehen m�ssen, nn denn w�ren villeicht die Juden
ersoffen.
Gotthelf. Ich danke Ihnen.
Guckk�stner. Rrrr, ein anderes Bild!K�r,
meine Herrschaften, pr�sentirt sich Ihnen die ungl�ck-
liche K�nigin� Mariken Stuckert, wie se keine K�-
nijiu mehr is, sondern wie ihre Schwester Elisabeth
ihr inPrison h�lt. Die Letztere is eben sackjrob jejen
Mariken, un diese verdeffendirt sich. Ihre Amme
Kennedir schl�gt die H�nde �ber'n Kopp zusammen
nn der edle Sch�psburi zittert am janzen Leibe. Leih-
fchester riecht Lunte und schifft r�ber nach Frankreich.
Elisabeth jeht kupperroth fort, indem se Mariken
mit de Faust droht un weiter nischt sagt, als : �Na
warte!" Nach drei Dagen f�llt Marikens Kopp
unter den Streichen jemaner Schafrichter, und dieses
beschlie�t ihr Leben.
Gotthelf. Pfui!
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.