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Full text: Band

40
ging, sah den Wirth eines dortigen Kruges gerade
damit besch�ftigt, einen Knaben ganz erschrecklich
durchzupr�geln. Nachdem dies geschehen, und der
Kleine noch mit einem heftigen Sto�e in den Haus-
flur geworfen worden, fragte der Herr aus der Re-
sidenz den Gastwirth, wer der junge Mann sei, und
woher er w�re. �Der is aus de Stadt," erwiederte
der Gefragte sehr ruhig. �Et is mein Br�dern sein
Sohn, un halt sich hier blos zum Vergn�gen een
paar Dage uf."
Der Schuldlose.
Ein junger Berliner Taugenichts hatte eine alte,
sehr reiche Wittwe geheirathet, und geno� auf ihre
Kosten des Lebens in vollem Maa�e. Mehr noch
als die Nichtachtung, mit welcher ihr Mann sie be-
handelte, beunruhigte die alte Dame der Gedanke, er
m�chte sich ihrer zu entledigen suchen. Eines Tages,
als sie diesen Tr�umen mehr als gew�hnlich nach-
hing, und sich nach einer Speise etwas unp��lich be-
fand, rief sie aus: �Ich bin verloren! Ich bin ver-
giftet!" � �Vergift!" fragte ihr l�derlicher Gemahl
erstaunt; <,wer jlaubst Du, da� Das gewesen sein
k�nnte?"
�Du!"nef die We mit zerst�rten Z�gen. �Du!
Kein Anderer!"
        
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